Retten unter erschwerten Bedingungen 24.09.2005

Am Samstagmorgen um 6:30 Uhr machte sich eine Gruppe der Feuerwehr Helsa auf den Weg nach Bad Karlshafen, zu einer Fortbildung des Fördervereins Christoph 7.
An dieser Übung nahmen mehre Feuerwehren, Rettungswagenbesatzungen, die DLRG und die Bundespolizei teil. Insgesamt mit den vielen Helfern und Beobachtern des Fördervereins Christoph 7 waren über 300 Teilnehmer an diesem Tag anwesend.

Nach der Begrüßung wurde ein kurzer Unterricht zum Thema Verletztenversorgung bei Großschadenslagen abgehalten. Mit dem Wissen von dem ersten Unterricht wurden wir zu dem ersten Unfallszenario alarmiert. Dort fanden wir ein Personenschiff vor, auf welchem eine Explosion im Maschinenraum stattgefunden hatte. Durch diese Explosion wurden die 50 Fahrgäste auf dem Schiff verletzt.

Die Aufgabe der Feuerwehr bestand in der Brandbekämpfung auf dem Schiff, wie auch der Rettung und dem Transport der Personen zum Verletztensammelplatz in Zusammenarbeit mit der DLRG und deren Booten.

In der anschließenden Besprechung wurde festgestellt, dass die Kommunikation zwischen Rettungsdienst und Feuerwehr noch besser werden muss.


Die weiteren Einsatzlagen wurden von jeweils einer Feuerwehr und einem oder zwei Rettungswagen abgearbeitet.
So hatten wir einen Kletterer von einer Burgruine in ca. 10 Meter Höhe zu retten. Neben den zwei Rettungswagen forderten wir zur Unterstützung die Höhenrettungsgruppe und den Hubschrauber der Bundespolizei an.

An der nächsten Einsatzstelle war eine Frau mit ihrem Baby unter das Rolltor einer Firmenhalle geraten und eingeklemmt. Die Frau und das Bay wurden bereits vom Rettungsdienst versorgt. Das Tor wurde mittels Hydraulischem Spreizgerät angehoben. Anschließend wurde die Person ausgiebig vom Rettungsdienst versorgt und mit Hilfe der Feuerwehr auf die Vakuummatratze gelegt.

Nach diesen Übungen trafen sich alle Kräfte noch mal zur Abschlussbesprechung am Feuerwehrhaus in Helmarshausen. Anschließend wurde die Heimreise angetreten und wir waren um 20 Uhr wieder in Helsa. Es war zwar ein langer und anstrengender Tag, dafür aber sehr lehrreich für uns.


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