2010_02 Übergabe Anhänger

Gruppenbild Burghard Winkel (von links), Thomas Marr, Alexandra Hennek, Frank Williges, Bürgermeister Tilo Küthe, Markus Hennek, Karl Hollerbach, Werner Sangmeister, Peter Trebing und Uwe Barchfeld heben sprichwörtlich die Jugendfeuerwehr vertreten durch Christoph Vogt hervor. Jugendwartin Franziska Bismarck und Martina Brehm von der Kinderfeuerwehr, sowie Wehrführer Reiner Kohlhaase danken Hans-Uwe Barchfeld für dessen Initiative. Rechts Vereinsvorsitzender Markus Rausch.

Tiefe Verbundenheit mit ihrer Feuerwehr
Helsaer Wehr bekam von Unternehmen Anhänger gesponsert

Die Feuerwehr Helsa verfügt jetzt über einen Anhänger, mit dem sie Material bis rund eine Tonne Gewicht transportieren kann. Möglich machten es Helsaer Gewerbetreibende, die das feuerrote Gefährt finanzierten. Am Freitag überreichten Sie es der Kinderfeuerwehr, der Jugendfeuerwehr und dem Feuerwehrverein. Die hatten nämlich schon lange den Wunsch gehabt, ein Transportmittel zu haben, mit dem Gepäck oder Ausrüstung für Freizeiten oder Feierlichkeiten transportiert werden kann. Auch die Einsatzabteilung wird den Hänger nutzen, etwa zum Transport von Ölbindemitteln, benutzter Schläuche und vielem mehr. Jugendwartin Franziska Bismarck: „Damit haben wir in den Einsatzfahrzeugen jetzt mehr Platz und auch nicht mehr die Gefahr etwas zu verschmutzen.“ Wehrführer Reiner Kohlhaase ist nach wie vor beeindruckt von der Initiative der Unternehmer: „Eigentlich hatte ich bei Hans-Uwe Barchfeld nach einem gebrauchten Anhänger angefragt, einen Tag später teilte er mir mit, er habe das mit anderen Gewerbetreibenden klar gemacht, wir bekommen einen geschenkt.“ Alexandra Hennek zum Beispiel. Die Geschäftsfrau hat sofort mitgemacht. „Wenn es in meinem Geschäft einmal brennt oder ich einen Wasserschaden habe, bin ich doch auch froh wenn die Feuerwehr schnell da ist.“ Wenn man dies schon ehrenamtlich mache, dann solle man auch die nötige Ausrüstung haben. Dem wollte sich Helsas Bürgermeister Tilo Küthe nicht entziehen, der betonte die Feuerwehr mit dem zwingend notwendigen ausrüsten zu wollen. Ein solcher Anhänger sei aber eine Zusatzleistung und damit aus der leeren Rathauskasse nicht zu finanzieren. Seine große Bewährungsprobe wird der Anhänger übrigens am 30. April bestehen müssen, dann wird von der Jugendfeuerwehr wieder das Maibaumfest veranstaltet. Da ist viel zu transportieren. (zko)




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