2009_01 Katastrophenschutzübung

KATS ÜBUNG 14.03.2009

Ort: Feuerwehrstützpunkt Kaufungen

Übung des Katastrophenschutzzuges Kaufungen/Helsa im Stützpunkt der Freiwilligen Feuerwehr Kaufungen!

Viele werden sich zunächst ein Mal die Fragestellen, was ist überhaupt Katastrophenschutz?

Katastrophenschutz (KatS, KatSchutz) bezeichnet Maßnahmen, die getroffen werden, um Leben, Gesundheit oder die Umwelt in einer Katastrophe zu schützen.

Dazu gehören vorbereitende Maßnahmen, wie zum Beispiel die Aufstellung entsprechender Hilfseinrichtungen und -pläne oder das Festlegen von Standard-Einsatz-Regeln (SER) zur schnellen Reaktion bei gleichen Lagen, die Abwehr von Schäden im Katastrophenfall und die Beseitigung von Katastrophenschäden.

Welche Organisationen gehören mit dazu?Feuerwehren (vor allem ABC-Abwehr und Brandschutz)

RettungsdienstBundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW)

Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)

Deutsches Notfallvorsorge-Informationssystem (deNIS)

Ordnungsbehörden






Laut Gesetz ist jeder Landkreis verpflichtet, den Katastrophenschutz sicherzustellen. Dies geschieht im Landkreis Kassel, sowie in den meisten anderen Deutschen Landkreisen über die Feuerwehren. Da dies für die Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises eine zusätzliche Aufgabe darstellt, wurde im Landkreis Kassel auf eine interkommunale Zusammenarbeit gesetzt. Daher wird der Kats-Zug 10/5, von den Feuerwehren aus Helsa und Kaufungen gestellt. Bei dem KatS-Zug handelt es sich um einen Löschzug Retten, dessen Hauptaufgabe im Retten und Bergen von Menschen, Tieren und Sachwerten besteht. Damit der Zug seine Aufgaben erledigen kann, gehören ihm folgende Fahrzeuge an:

Löschgruppenfahrzeug 8 Helsa

Rüstwagen 1 Helsa

Einsatzleitwagen1 Kaufungen

Löschfahrzeug 16 TS Kaufungen






Im letzen Jahr gab es einige Personalveränderungen innerhalb des Zuges und so stellte sich bei der ersten Übung im Jahr 2009 zunächst die neue Führungsriege des KatS-Zuges vor. Im Anschluss daran ging es darum sich mit den Fahrzeugen der jeweils anderen Feuerwehr bekannt zu machen. Dies ist insofern wichtig, da bei einem Einsatz, alle Kameradinnen und Kameraden sich mit den zur Verfügung stehenden Gerätschaften auskennen müssen. In 4 Gruppen konnten die Teilnehmer so einen Einblick in den Aufbau und die Bestückung der jeweiligen Fahrzeuge erhalten, und es blieb auch noch genug Zeit um auftretende Fragen schnell und unkompliziert beantworten zu können.

Nachdem alle Kameraden einen umfassenden Einblick über die jeweiligen Fahrzeuge bekommen haben, fand die Übung mit einem Kennenlernen der jeweiligen anderen Feuerwehrmitgliedern sein Ende.


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